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	<title>we love the crisis</title>
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	<pubDate>Sat, 29 May 2010 19:37:07 +0000</pubDate>
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		<title>Antikapitalistischer Workshoptag &#8211; Gegen Staat, Nation und Lohnarbeit</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Jetzt ist also Krise. Menschen, Betriebe, Banken und sogar Staaten müssen reihenweise Konkurs anmelden. Und wer ist schuld? Hat „der Markt versagt“, wie viele glauben? Oder doch der Staat? Oder beide? Lag es an der „Gier“ einiger Manager? Oder haben wir alle „über unsere Verhältnisse gelebt“? Und wenn ja, wieso wird dann gerade jetzt mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Jetzt ist also Krise. Menschen, Betriebe, Banken und sogar Staaten müssen reihenweise Konkurs anmelden. Und wer ist schuld? Hat „der Markt versagt“, wie viele glauben? Oder doch der Staat? Oder beide? Lag es an der „Gier“ einiger Manager? Oder haben wir alle „über unsere Verhältnisse gelebt“? Und wenn ja, wieso wird dann gerade jetzt mehr Konsum empfohlen, um die Krise zu überwinden? Fragen über Fragen.</p>
	<p>Auf unserem Workshoptag wollen wir Ursachen und Gestalten der Krise analysieren. Wir wollen klären, warum der Kapitalismus trotz allem so verdammt unüberwindlich erscheint, und wie ihm in konkreten politischen Aktionen dieser Nimbus der Unbesiegbarkeit genommen werden kann. Gegen die Illusion eines sozialen und krisenfreien Kapitalismus setzen wir die Möglichkeit einer selbstbestimmten Gesellschaft, jenseits der verrückten Sachzwänge von Staat und Kapital. <a href="http://welovethecrisis.blogsport.de/material/antikapitalistischer-workshoptag-gegen-staat-nation-und-lohnarbeit/">(weiter&#8230;)</a></p>
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		<title>To whom it may concern:Aufruf zum antikapitalistischen Block auf der Krisendemo am 12. Juni</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 16:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	SHOW AN UNDEAD SYSTEM HOW TO DIE!
Kapitalismus abschaffen!
	Heraus zum antikapitalistischen Block auf der bundesweiten Krisendemo! 
Sa., 12. Juni // 12 Uhr // Rotes Rathaus // Berlin-Mitte
	Die Dramatik der wirtschaftlichen Lage ist schwer zu übersehen: Einige süd- und nordwesteuropäische Staaten stehen kurz vor der Staatspleite, und ein 750 Milliarden Euro schwerer Notkredit soll den Euro retten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>SHOW AN UNDEAD SYSTEM HOW TO DIE!<br />
Kapitalismus abschaffen!</p>
	<p>Heraus zum antikapitalistischen Block auf der bundesweiten Krisendemo! <br />
Sa., 12. Juni // 12 Uhr // Rotes Rathaus // Berlin-Mitte</strong></p>
	<p>Die Dramatik der wirtschaftlichen Lage ist schwer zu übersehen: Einige süd- und nordwesteuropäische Staaten stehen kurz vor der Staatspleite, und ein 750 Milliarden Euro schwerer Notkredit soll den Euro retten. Die zunehmende Staatsverschuldung wird sich in einem noch schwer zu realisierenden Maße auf breite Teile der Bevölkerung auswirken, und auch in Deutschland stehen massive soziale Verschlechterungen auf der Tagesordnung. Sozialleistungen und Lohnausgaben werden zurückgefahren, Lebensrisiken weiter privatisiert, die staatliche Arbeitsverwaltung weiter verschärft. Immer mehr Menschen müssen beschissene Arbeitsverhältnisse und Leiharbeit akzeptieren, mit noch mehr Stress und noch weniger Sicherheit. Immer mehr müssen ihre Niedriglöhne durch Arbeitslosengeld II aufstocken. Noch viel mehr fallen ganz aus dem Verwertungsprozess heraus und werden vom Amt oder in Beschäftigungsprogrammen schikaniert.</p>
	<p><object width="640" height="385"><br />
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	<p>Vor Schulen und Unis macht der verschärfte Konkurrenzzwang nicht halt. Im Ausleseverfahren des gegliederten Schulsystems, durch Turbo- Abitur und Bachelor-Master- System werden die Selektion und Verwertbarkeit des Humankapitals optimiert. Was GewinnerInnen und VerliererInnen der kapitalistischen Produktion unter anderem zusammenhält, ist ihre gemeinsame Abhängigkeit vom Erfolg des Standorts in der Weltmarktkonkurrenz. Die vermeintliche Ohnmacht gegenüber den eigenen gesellschaftlichen Verhältnissen verschweißt das nationale Kollektiv ideologisch zur Schicksalsgemeinschaft.</p>
	<p>Die Hetze gegen Griechenland ist auch ideologischer Ausdruck der nationalen Konkurrenz. Die Krise heißt Kapitalismus! Der langjährige „Exportweltmeister“ Deutschland hat Staaten wie Spanien, Portugal oder Griechenland in Grund und Boden konkurriert – und wirft ihnen nun die desaströsen Folgen dieses Verdrängungswettbewerbs vor. Mit den Erpressungskrediten von EU und IWF wird Griechenland auf Jahre in ein Rationalisierungsdiktat gezwungen. Breite Bevölkerungsschichten von SchülerInnen und Studierendenüber Erwerbslose und Lohnabhängige bis hin zu RentnerInnen müssen drastische soziale Einschnitte hinnehmen. Die Betroffenen haben diese Angriffe mit entschlossenem Widerstand beantwortet – vom Generalstreik bis hin zur militanten Straßenaktion.</p>
	<p>Im Kapitalismus ist eines sicher: seine Krisen. Die zwanghafte Konkurrenz der Firmen und Standorte produziert seit mehr als einem Jahrhundert eine Krise nach der anderen. Jedes Geschäft – ob Gemüse, Autos, Waffen oder Aktienderivate – wird für ein künftigen Gewinn angeworfen. Wer im Kampf um Märkte und Investitionen überleben will, muss unkalkulierbare Risiken eingehen, und jede Profitchance rücksichtsos ausnutzen.</p>
	<p>Von Anfang an zum Scheitern verurteilt war die Hoffnung, dass sich diese sogenannte Gesellschaftsordnung bändigen ließe, sei es durch die Marktkräfte oder den Staat. Die aktuelle Systemkrise beweist das Gegenteil: Die kapitalistische Verwertung macht jeden Steuerungsversuch zunichte. Jede krisenbedingte Rationalisierung verschärft nur die Konkurrenz, und damit die Gefahr neuer Krisen. Die „Rettungspakete“ für Konzerne und Banken stützen nur das kapitalistische Krisenkarussell.</p>
	<p>Der kapitalistische Verwertungszwang ist ein andauernder Anschlag auf ein gutes Leben. Im Hamsterrad der Konkurrenz geht es nicht um individuelles Glück und gesellschaftliche Bedürfnisse, sondern um privaten Profit und nationalen Vorteil. Diesen mörderischen Unsinn wollen wir nicht. Deshalb kommt alle zum antikapitalistischen Block. Lasst uns unsere radikale Kritik in die Gesellschaft tragen. Wir kriegen nur wofür wir kämpfen. Für die soziale Revolution!</p>
	<p><strong>Sa., 12. Juni // 12 Uhr // Rotes Rathaus // Berlin- Mitte</strong></p>
	<p><a href="http://undeadsystem.blogsport.de">Homepage des antikapitalistischen Blocks</a>
</p>
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