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Als die Krise losbrach, hieß es überall, dass eine “transnationale Regulation” etc. her muss. Als dann aber die “Rettungspakete” geschnürt wurden, stellte sich schnell heraus, dass die Staaten auch in der Krise vor allem Standortpolitik machen (müssen). In der Krise wurde auch die unterschiedliche nationalökonomische Leistungsfähigkeit der Staaten offensichtlich. Viele Staaten gerieten durch die kostspieligen Steuerungsversuche in neue Abhängigkeit von bürgenden und Gläubigerstaaten. Doch selbst die Staaten, die ihre ordnungspolitischen Wünsche durchsetzen konnten, bewegen sich in einem Widerspruch: Die Krise soll “bewältigt” werden, doch die Rückkehr auf einen kapitalistischen “Wachstumskurs” ist zugleich die Rückkehr zur krisenträchtigen Standortkonkurrenz. Die ökonomischen wie ideologischen Verwerfungen, die daraus hervor gehen, wollen wir uns in diesem Workshop ansehen.