[paeris]

Linksradikale Positionen sind gesellschaftlich so marginalisiert, dass sich nicht einmal in der Krise von ihnen abgegrenzt werden muss. Linke, die von diesem Problem ausgehen, ziehen oft den Schluss, Mehrheiten zu suchen, mit denen man wenigstens irgend etwas gemeinsam hat. Daran wiederum wird kritisiert, dass der politische Erfolg, und wenn es nur die öffentliche Wahrnehmbarkeit ist, mit der Aufgabe inhaltlicher Positionen erkauft ist. Deshalb kann man an dem Kriterium, als Alternative überhaupt wahrgenommen zu werden, nicht vorbei, wenn man Politik nicht aufs Rechthaben beschränken möchte.